Meerwasseraquaristik
Die Unterwasserwelt zu Hause!
Die Unterwasserwelt zu Hause!
Die Ozeane sind die größten und vielfältigsten Lebensräume der Erde, die jedoch nicht jeder entdecken kann. Mit einem Aquarium holen Sie die Weltmeere zu einem Teil auch ins Wohnzimmer, ohne in den Tauchanzug schlüpfen zu müssen.
Mit einem Meerwasseraquarium schwimmt bald der kleine Nemo aus dem Film „Findet Nemo“ in Ihrem Wohnzimmer, bei dem es sich um einen Anemonenfisch handelt. Nach ihren beiden bekanntesten Arten werden sie häufig auch als Clownfische bezeichnet. Die Gattung der Riffbarsche kommt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifik vor und ist eng mit der der Seeanemonen verbunden. Wenn Sie sich für Aquaristik interessieren und ein Meerwasseraquarium in Ihren Wohnbereich integrieren möchten, sollten Sie sich vorher genau darüber informieren, da dieses auch viel Pflege benötigt und nicht einfach nur schön aussieht. Sie müssen bedenken, dass darin lebendige Fische schwimmen, die auf Sie angewiesen sind und sich nicht dank LED-Beleuchtung nur schön in der Schrankwand machen.
Bei den meisten Meerwasseraquarien in privaten Haushalten handelt es sich um Korallenriffaquarien, die für den Nährstoffaufbau nach verschiedenen Methoden, wie dem Berliner System, dem Deep Sand Bed, dem Jaubert-System oder mit einem Schlammfilter betrieben werden. Die Filterfunktion übernehmen, anderes als bei Süßwasseraquarien, Eiweißabschäumer und lebende Steine. Das Lebendgestein besteht unter anderem aus Muschelschalen und Korallenskeletten, die von kleinsten Organismen besiedelt sind. Die Riffaquarien brauchen eine starke Beleuchtung, da die Algen durch Photosynthese Sauerstoff und organische Verbindungen aus Kohlendioxid und Wasser erzeugen, durch die sich die Korallen ernähren. Zudem müssen Sie mit Förder- und Strömungspumpen auf eine starke Wasserbewegung achten, damit sich die lebenden Steine verteilen und die Stoffwechselprodukte der Korallen abtransportiert werden, und auf eine Temperatur von ca. 24 bis 18 Grad Celsius achten. Viel zu beachten, ja, aber der Aufwand lohnt sich, kann man sich doch in der bunten Unterwasserwelt vollkommen verlieren und Entspannung finden.
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