Doktorfische ( Seebader)

Es gibt sechs Doktorfischgattungen mit mehreren Arten.
Die Umfangreichste der sechs Gattungen ist Acanthurus, welche knapp vierzig Arten beinhaltet.
Dann gibt es noch Ctenochaetus, Paracanthuru, Zebrasoma, Naso und Prionurus.


 

 Die alle umgangssprachlich Doktorfische heißen, weil sie am Ende des Schwanzes, also der Schwanzwurzel einen ausklappbaren Dorn haben, der scharf wie ein Skalpell ist. Den Dorn klappen sie ohne Muskeln, bei einer Krümmung, von ca. 80° auf beiden Seiten hervor. 

 

Wegen dem Dorn oder dem Skalpell wurden die Doktorfische in mehreren Gattungen geteilt, weil einige, z. B. Angehörige der Gattung Naso zwei paar Klingen auf jeder Seite tragen, Angehörige der Gattung Prionurus wiederrum zwei bis sechs paar Klingen. 

Trotz ihrer "Bewaffnung" sind sie zurecht sehr beliebt und bekannt. Der wohl bekannteste unter den Doktorfischen ist wohl der Weißkehl-Doktorfisch, Acanthurus leucosternon und der Orangefleck- Doktorfisch, A. olivaceus. 
 

Von der Gattung Ctenochaetus ist wohl der bekannteste und beliebteste der C. hawaiiensis der Chevron-Borstenzahn- Doktorfisch. Die Gattung Paracanthurus ist wohl die kleinste mit nur einer Art, dem Paletten-Doktorfisch, P. hepatus.
 
Auf die Gattung Naso gehe ich nicht weiter ein, weil die Tiere mit fast einem Meter für die Heimaquaristik zu groß werden. Die Gattung Prionurus stellt besondere Ansprüche an die Temperatur. Bei einer Temperatur über 22° C sterben die Tiere. 
 
 

Der beliebteste Doktorfisch in der Meerwasseraquaristik ist wohl der Zebrasoma flavescens der Hawaii- oder gelbe Doktorfisch. Sein Vorkommen erstreckt sich von der Pazifischen Platte bis nördlich des Äquators von Japan bis Hawaii. In Tiefen von 3 bis 46 Metern. In der Natur lebt er einzeln, paarweise und manchmal auch in kleinen Schulen von hunderten Tieren.

 Im Aquarium kann man ihn wegen seiner Verträglichkeit gegenüber anderen Fischen und Wirbellosen gut halten. Wobei es bei zu kleinen Aquarien unter 100cm Länge, leicht zu Problemen zwischen Zebrasoma flavescens und Falterfischen kommen kann. 

Trotzdem ist er der einzigste Zebrasoma, der,  wenn mehrere Jungfische gleichgroß und -zeitig eingesetzt werden, sich ein Leben lang mit ihnen verträgt. 
 
Das Futter besteht wie bei allen Doktorfischen zum Großteil aus Grünfutter wie z.B. Fadenalgen, Caulerpaalgen, Salat und Spinat. Er frisst aber auch Trockenfutter, Mysis, Garnelen, Tubifex, Mückenlarven, Fischfleisch, Rinderherz, Futtertabletten und Artemia. Im Allgemeinen kann man Zebrasoma flavescens als robusten, hübschen, pflegeleichten und schwimmfreudigen Algenfresser bezeichnen

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